AWARENESS
tba – to be aware

Das Nachtleben sicherer für alle machen, das ist das Ziel von Awareness-Strukturen und -konzepten. Das Projekt „tba – to be aware“ des Clubkombinat Hamburg e.V. nimmt dies nun genauer unter die Lupe. Im ersten Schritt wird eine bundesweite Bestandsaufnahme eine Sammlung an vorhandenen Maßnahmen zum Schutz gegen Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt und good practices in Schutz- und Unterstützungsangeboten im Nachtleben liefern, während parallel eine Pilotschulungsphase für neun Hamburger Clubs und Live-Musikspielstätten entwickelt und durchgeführt wird. In einem Folgeschritt werden wir die Ergebnisse der Bestandsaufnahme und die Learnings aus der Pilotschulungsphase aufbereiten und interpretieren, um sie dann allen Akteur*innen des Nachtlebens auf einem Fachtag und in einem kostenfreien digitalen Handbuch zur Verfügung zu stellen.

In drei Projektmodulen werden somit nachhaltige Strukturen geschaffen, die den Kulturbetrieben die Implementierung von Awareness sowohl intern als auch extern erleichtern. Ein Fokus liegt zunächst auf sexualisierter Gewalt, dies ist aber nur der erste Schritt in Richtung einer Awareness, die verschiedene Diskriminierungsformen in ihrer Verwobenheit bearbeitet.

Bestandsaufnahme

Wo läuft was, wo funktionieren Schutzkonzepte bereits gut und wo wird Hilfe benötigt? Wir schaffen eine Übersicht zu „Awareness im bundesweiten Nachtleben“. Hierzu befragen wir mit der Forschungsgruppe „handle with care“ der UdK Berlin möglichst viele Clubs und Live-Musikspielstätten. Den Kontakt gewinnen wir über unser Netzwerk und die Landesverbände der LiveKomm. Erste Ergebnisse erwarten wir für Anfang März 2024.

Ein Weiterbildungsangebot für Clubs

Der Verein Act Aware führt für das Clubkombinat eine Schulungsreihe in neun Hamburg Clubs durch. In einer mehrteiligen Fortbildung soll Clubs dadurch ermöglicht werden, eigenständig nachhaltige Awareness-Konzepte in ihren Veranstaltungsbetrieb zu integrieren. Ausgewählt wurden dafür Clubs, die sich in Größe, Zielgruppe und Ort unterscheiden, als auch in den bereits vorhandenen Erfahrungen und existierenden Schutzkonzepten.

Wir schaffen zusätzlich mit der Veranstaltungsreihe „Roundtable Awareness und Teilhabe“ ein regelmäßiges Format für Input und Austausch zu Awareness.

Das Ziel ist, die Veranstaltenden auf dem Weg zu einem angepassten Konzept zu begleiten, das die jeweiligen Ressourcen und Möglichkeiten berücksichtigt. Als Orientierung dienen clubübergreifende Inhalte, um gemeinsamen Standards näher zu kommen. Ein geschultes und sensibilisiertes Team kann nach der Weiterbildung eigenständig Präventions- und Unterstützungsarbeit leisten.

Vernetzung

Anschließend sammeln wir die erarbeiteten Erkenntnisse der vorangegangenen Module und besprechen diese bei einem gemeinsamen bundesweiten Fachtag. Ein Handbuch mit den gewonnen Daten, interpretierten Ergebnissen und Fachbeiträgen, welches kostenfrei im Internet zur Verfügung steht, wird das finale Ergebnis des Projekts sein. Wir wollen uns gemeinsam Qualitätsstandards für Awareness-Arbeit und einer allgemeinen Definition von „Awareness“ nähern, sowie den Diskurs gemeinsam mit Veranstaltenden, Betreibenden und Awareness-Aktiven vorantreiben. Dabei wollen wir insbesondere herausfinden, wie sich Awareness-Arbeit seit ihrer Etablierung in Deutschland 2007 verändert hat und welche ursprünglichen Gedanken weiterhin praktiziert werden. Auf dem Weg in sicherere Nächte!

Anna Lafrentz
©Carl Philipp Schopf
Navina Nicke
©la_crise_photo
Kontakt Projektleitung

Anna Lafrentz | lafrentz[ät]clubkombinat.de

Navina Nicke | tba[ät]clubkombinat.de

Termine
Nachberichte
Pressemitteilungen

Pressespiegel

Stadtkultur Hamburg: Roundtable „Awareness und Recht“ am 21. November 2023 (16.11.2023)

groove.de: Clubkombinat Hamburg: Awareness-Projekt “tba” gestartet (05.10.2023)

NDR.de: “Awareness-Teams” und “Safe Spaces”: Clubs stoßen an Grenzen (10.06.2023)

NDR kultur: Was ist Awareness? Beobachtungen aus der Club- und Veranstaltungsszene (06.06.2023)

Hamburg Journal: Sexuelle Belästigung: Hamburger Clubs setzen auf “Awareness” (24.06.2023)

CLUBAWARD
clubaward 2023

Die Clublandschaft Hamburgs ist einzigartig, innovativ und so vielseitig, dass sie als Kulturgut dieser Stadt geschützt und gefördert gehört. Unterstützt mit den Mitteln der Behörde für Kultur und Medien verleiht das Clubkombinat Hamburg seit 2010 einmal im Jahr den Hamburger clubaward. Neben wichtiger finanzieller Unterstützung sowie Sachpreisen, gewinnt die Clubszene vor allem eine nötige öffentliche Wahrnehmung. Vergeben werden die Preise durch eine breit aufgestellte Jury aus unterschiedlichen Expert:innen der Hamburger Musikszene sowie dem Publikum, welches jedes Jahr erneut seinen Lieblingsclub wählt.

Am 25. Januar 2024 fand die 13. Ausgabe des clubaward im KENT Club statt.

Zur Pressemeldung: hier

Fotos: Kevin Winiker

CLUBFÖRDERUNGEN
Live Concert Account

Der LCA ist ein bundesweit einmaliges Fördermodell für eine Strukturförderung von Musikclubs. Ohne Jury werden Clubs, die zur Basisarbeit der Musikstadt Hamburg beitragen, in einem einfachen Verahren, verlässlich und gerecht unterstützt. Grundsätzlich gilt: Je mehr Live-Musik-Konzerte die privaten Musikbühnen nachweisen können, desto höher fällt der Förderbetrag aus.

So funktioniert’s:

Nach Antragsstellung, Nachweis und Zulassung zum Verfahren wird per Formel (Konzertanzahl * Raumgrößen-Wertung) die anteilige Fördersumme berechnet. Mittels dieser Quote wird im Verhältnis zur verfügbaren Fördersumme direkt an die Antragssteller:innen ausgezahlt.

Die Historie

Der Live Concert Account (LCA) wurde von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg in enger Zusammenarbeit mit dem Clubkombinat Hamburg e. V. , RockCity Hamburg e.V. und der GEMA entwickelt. Das Förderungsmodell löst die von 1987 bis 2008 vergebene Clubprämie ab und verfügt verfügt jährlich ab 2023 über ein Gesamtvolumen von 350.000 €. Seit 2014 wickelt die Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen Hamburg (kurz: Clubstiftung) das Antragsprozedere im Auftrag der Kulturbehörde ab.

Wer kann teilnehmen?

Die Förderung richtet sich an Musikclubs und Musikinitiativen mit festem Spielort in Hamburg, die seit mindestens einem Jahr vom derzeitigen Betreiber geführt werden und während dieser Zeit wenigstens fünf Monate lang für Publikumsverkehr geöffnet waren sowie jährlich mindestens 24 Livemusik-Konzerte veranstalten.
Die Förderung richtet sich nur an Einrichtungen, die keine institutionelle Förderung bekommen und deren Gesamt-Besuchskapazität nicht über 1.000 Personen liegt.

Wie erfolgt die Antrangsstellung?

Die Clubs können ihre Anträge für das jeweils vergangene Jahr (01. Januar bis 31. Dezember) einreichen. Das Antragsjahr 2024 ist ab sofort eröffnet. Die Antragsfrist läuft bis einschließlich zum 30.04.2024. Für einen fristgerechten Eingang zählt das Eingangsdatum der Mail.

Förderanträge können bei der Clubstiftung Hamburg per Mail: lca (ät) clubstiftung.de eingereicht werden.

Die Antragsunterlagen sind hier verfügbar:
Antragsformular (PDF, 177 KB)
Vorlage für einen Konzertnachweis (XLS, 11 KB)
Förderrichtline LCA 2024 (PDF, 97 KB)

Infoveranstaltungen (kostenlos)

Dienstag, den 12. März von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr analog in der CK-Geschäftsstelle, Kastanienallee 9
Da die Kapazität beschränkt ist, meldet euch bitte bis zum 10.03. via Mail an unter kontakt@clubkombinat.de. Es gilt „first come first serve“.

Montag, den 22. April von 16 Uhr bis 17 Uhr, digital per MS Teams; Einwahldaten: zur LCA Info-Veranstaltung

Weitere Infos unter:

Live Concert Account Clubstiftung Hamburg

Live Concert Accountder Behörde für Kultur und Medien Hamburg

CLUB GOODS
Wie alles begann

Unter dem Motto “Werde Clubretter:in mit Good Peppa!” startete das Clubkombinat mit einem Pfefferminzlikör den Erstling einer hoffnungsvollen Idee. Mittels Crowdfunding steuerte die Club-Community das nötige Startkapital bei, so dass im Sommer 2021 die erste Bestellung des Pfefferminzlikörs GOOD PEPPA in der 1-Liter Flasche angestossen werden konnte. Seitdem existiert mit der clubeigenen Getränkemarke “Club Goods” ein neues Social Business, das sich langfristig die Stärkung der Clubsszene auf die Fahne bzw. die Flaschenetiketten schreibt.
Die Erlöse durch den Flaschenverkauf fließen an das Clubkombinat, das sich als Dachverband der Clubs seit 2004 für die Stärkung der Club-Vielfalt einsetzt. Jede Flasche eines Club Goods unterstützt künftig somit die lokale Musik- und Clubkultur.

Good Vodka

Zum Jahresstart 2023 wurde mit dem Good Vodka das zweite clubeigene Getränk in das Sortiment der Club Goods aufgenommen. Der Good Vodka ist ein deutsches Erzeugnis mit 37,5% Alkoholgehalt. Hergestellt auf Getreidebasis und ohne Melasse werden keine unnötigen Abfälle produziert.
Dank der garantierten und demokratischen Rückvergütung werden die beteiligten Clubs stabil zustätzlich unterstützt.

Good Energy

Good Energy ist seit Ende 2023 als neuer Energy Drink von und für die Kulturlandschaft am Start.

Good Energy ist nicht nur voll bio, sondern besteht auch aus guten Zutaten und macht gleich mehrfach wach: Mit reichlich Koffein aus grünen Kaffeebohnen und einer ordentlichen Portion Vitamin C.

Der Drink wird in nachhaltigen 0,33l Mehrwegflaschen mit Schraubverschluss abgefüllt. Beim Mixen lassen sich aus einer Flasche leicht zwei leckere Longdrinks machen.

Mehr Infos

zu den Club Goods unter: https://clubgoods.de/

CLUBWOCHEN

CLUBWOCHEN 2024: 15.04. – 26.04.

Ihr öffnet das Herz, das Clubkombinat die Türen!

Nachdem unsere Kampagne „Mehr Live, Mehr Life“ erfolgreich gestartet ist, setzen wir noch einen drauf und verkünden mit großer Freude eine Premiere: Vom 15. – 26. April 2024 veranstalten wir die Clubwochen! Bei insgesamt 8 verschiedenen Veranstaltungen können die Gäst:innen auf unterschiedlichste Art in die Facetten der Clubkultur Hamburgs eintauchen und Einblicke hinter die Kulissen gewinnen.

Alle Informationen findet ihr hier: Clubwochen








Gefördert durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

FAIRTIX
Ein solidarisches Ticketing

2012 gründete das Clubkombinat Hamburg e. V. gemeinsam mit der Clubstiftung (Stiftung zur Stärkung privater Musikbühnen Hamburg) FairTix und schuf somit das erste faire Ticketing-System für Clubs und Veranstalter:innen in Deutschland. Jedes verkaufte Konzertticket generiert einen ClubEuro für die Livekultur und kommt geeigneten Unterstützungsprojekten zugute.

So funktioniert FairTix


Unsere Partner-Ticketanbieter, TixforGigs, Ticketmaster und Stager verzichten bei den FairTix-Shows (TixforGigs / Ticketmaster) auf mindestens die Hälfte der üblichen Vorverkaufs-Gebühr von 10 Prozent und führen stattdessen pro verkauftem Ticket 1 Euro als Spende an die Hamburger Clubstiftung und das Clubkombinat ab. Die Erlöse fließen großteils über das Clubkombinat und die Clubstiftung zurück in Maßnahmen zur Stärkung der lokalen Clubszene, zum Beispiel in Infrastrukturförderung in Form von kostengünstigen Darlehen, Beratungsangebote oder Energieeffizienzmaßnahmen.

Im bisherigen Rekordjahr 2021/2022 verzeichnet FairTix einen Mittelzufluss in Höhe von insgesamt 199.208 Euro. Die Gesamtsumme der Ticketverkäufe seit 2012 beläuft sich auf über 561.000 faire Tickets (Stand: 01/2024).

Scheckübergabe “ClubEuro 2022/2023” beim clubaward 2023 im KENT Club / u.a. mit Heimo Rademaker (Clubkombinat Vorstand), Johannes Everke (Beirat Clubstifung), Markus Ohm (TixForGigs Geschäftsführer)
Günstige Tickets dank ClubEuro

FairTix gelingt es durch die Reduzierung der Vorverkaufsgebühren – trotz Einführung des Spendenbetrags – verhältnismäßig günstige Ticketpreise zu offerieren. So hat die abgeführte Spende auf die Tickets einen zweiten positiven Effekt für die Konzertbesucher:innen: Mit unseren Partner:innen haben wir ein Erfolgsmodell für faires Ticketing entwickelt, das auch noch Gutes tut.

An wen richtet sich FairTix?

FairTix spricht preisbewusste Clubgänger:nnen und Konzertbesucher:innen an, die mit dem Ticketkauf die Clubszene unterstützten und „Unruhe stiften“ wollen.

2012 mit dem Ziel gestartet, die Musikclubs ein Stück unabhängiger gegenüber den großen Ticket-Konzernen zu machen, ist inzwischen deutlich, dass wir gemeinschaftlich ein Zeichen gegen stetig steigende System- und Buchungsgebühren im Vorverkauf setzen und Gutes für den Erhalt der Livemusikspielstätten tun.

Die Liste an Clubs- und Veranstalter:innen, die FairTix im Hamburg nutzen und Tickets darüber einstellen umfasst mehr als 45 Ticketeinsteller:innen. Weitere Veranstalter:innen und Festivals sind herzlich eingeladen, ihren Vorverkauf zukünftig ebenfalls über das Club-Ticketing FairTix abzuwickeln. Ihr wollt eure Tickets auch via Fair Tix anbieten? Dann schickt uns eine Mail.

CLUBJOBS
Deine Clubjobs

Hier präsentieren wir Euch eine Übersicht über die uns aktuell vorliegenden freien Stellen unserer Mitglieder. Dies sind Musikclubs, Festivals und Veranstalter:innen in Hamburg.

Bei Interesse und für Rückfragen wendet Euch bitte direkt an die im Stellenangebot genannte Kontaktadresse – vielen Dank! Wir wünschen viel Erfolg bei der Jobsuche und dem weiteren Karriereweg!

Sendet aktuelle Jobangebote bitte an: jobs@clubkombinat.de

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Aktuelle ClubJobs
MERCHANDISE
Clubtüren Poster

Aktuell ist unser Clubtüren Plakat hier erhältlich: https://www.sanktpaulioffice.de/shop/

NACHHALTIGKEIT
Wir möchten feiern, als gäbe es ein morgen!

Damit das gelingt, bietet das Clubkombinat allen Mitgliedern umfassende Hilfestellung auf dem Weg zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Clubkultur: Mit Leitfäden, Energieberatung und finanzieller Unterstützung, sowie Möglichkeiten zur Vernetzung & Austausch.

Persönliche Beratung

Mit Jette Krauß haben wir seit Frühjahr 2023 eine Projektkoordinatorin Nachhaltigkeit, die für alle Belange zu nachhaltigen Themen für die Mitglieder ansprechbar ist.  Kontakt: zukunftfeiern(ät)clubkombinat.de

News & Termine

Im Newsletter „Grüner Puls“ und auf unserem Blog erhaltet ihr regelmäßig Updates zu nachhaltiger Clubkultur. Jetzt anmelden! Über aktuelle, branchenbezogene Weiterbildungen und Events informieren wir in der Terminübersicht. Beim Runden Tisch “Zukunft feiern Hamburg” kommen monatlich engagierte Akteur:innen der Hamburger Clubszene für einen fachlichen Austausch und zum Netzwerken zusammen. Eingeladen sind alle Mitglieder des Clubkombinats und Interessierte, die diesen Weg mit uns beschreiten wollen.

Wissen

Wir sind teil der Bundesweiten Initiative „Zukunft feiern“, einem Netzwerk von Mitstreiter:innen, die sich einer freiwilligen Selbstverpflichtung für eine nachhaltige Club- und Festivalkultur verschrieben haben. Allen Hamburger Clubs & Veranstaltenden, die sich ebenfalls auf den Weg machen wollen, empfehlen wir als 1. Schritt unsere FAQs sowie die Website der Initiative. In unserem frei zugänglichen Aktionsplan findest du über 250 konkrete Maßnahmen für einen ressourcenschonenden, nachhaltigen Club- und Veranstaltungsbetrieb, sowie zahlreiche Hamburger Initiativen und potentielle Partner:innen. Diese Vorlage kannst du individuell anpassen und so deinen eigenen Aktionsplan erstellen. Downloade dafür die Tabelle als Excel oder erstelle eine Kopie zur Bearbeitungen in deinem Google-drive. Wir aktualisieren die Datei regelmäßig und fügen weitere Maßnahmen und nützliches Wissen hinzu. Aktueller Stand ist der 20.12.2023

Finanzierung

Mit dem Förderprogramm Future Fonds der Behörde für Kultur und Medien Hamburg unterstützen wir den Aufbau von Personalstrukturen für nachhaltiges Engagement im Club. In der Fördermittelübersicht des Mitgliederbereichs listen wir aktuelle Förderprogramme auf.

Schon gewusst?

Gut fürs Klima und die Clubkasse:

Mit einer detaillierten Messung des Stromverbrauchs an 59 Messpunkten hat das Uebel & Gefährlich 2023 den Verbrauch der gesamten Clubtechnik erfasst. Hier wurde speziell getestet, ob es sich lohnt, die Kühlgeräte erst kurz vor Beginn der Veranstaltung einzuschalten. Der Mehrverbrauch beim schnellen Hochfahren der Geräte wurde mit dem Dauerbetrieb verglichen. Das Ergebnis: ab einer Veranstaltungspause von circa 6 Stunden ist ein Abschalten bei befüllten Kühlschränken sinnvoll und spart 42% Energie. Mehr Infos

Durch das Absenken der Raumtemperatur, die Isolation der Heizungsrohre und die Umstellung der Warmwasseraufbereitung auf dezentrale Durchlauferhitzer konnte das moondoo den Gasverbrauch der Brennwertthermen um über 50% senken und spart seitdem knapp 10 Tonnen Co2 pro Jahr ein.
Eine Energieberatung unterstützt dich beim Ermitteln der Einsparpotentiale und rechnet sich nach kurzer Zeit. Die IFB fördert die Kosten für Energiechecks außerdem zu 50%. Diese und viele weitere Förderprogramme findest du auf unserer Förderübersicht im Mitgliederbereich

Das moondoo hat den Durchfluss an allen Wasserhähnen gemessen und Maßnahmen ergriffen: Im Barbereich wurden Perlatoren eingesetzt, die Luft in den Wasserstrahl bringen und so den Durchfluss reduzieren, bei gleichbleibendem Wasserdruckempfinden. Auf den Toiletten wird die Wassermenge an den Waschbecken über die Ventile reduziert und wasserlose Urinale genutzt. Das Ergebnis: 2023 wurde so 42% weniger Wasser verbraucht als im Vergleichszeitraum 2019. Mehr Infos gibt`s auf dem Sustainability-Blog des moondoo.

Gemeinsam mit der Eco-projects.global gGmbH tuen wir gutes mit unserem Müll! Mit Hilfe der Social Recycling Company wird Weißblech aus Kronkorken fachgerecht recycelt und wieder der Produktion zugeführt.  Dabei spart 1 kg Eisen-Recycling nicht nur 1,67 kg CO2 ein, sondern bringt auch bare Münze. Die Erlöse fließen in ausgewählte Nachhaltigkeitsprojekte, sodass das Motto “Tue Gutes mit deinem Müll” hier wortwörtlich umgesetzt wird. Bisher konnte Ecoprojects bereits über 16 Tonnen Kronkorken dem Recycling zuführen und so 22 Projekte unterstützen.

Um bis 2050 Treibhausgasneutraltität herzustellen, dürfte jeder Mensch pro Jahr nur noch maximal zwei Tonnen Co2 Equivalente verbrauchen. Das ist nur etwas mehr, als Durchschnittseuropäer:innen heute allein durch Fleischkonsum emittieren. Insbesondere Rindfleisch hat verglichen mit anderen Lebensmitteln einen großen Anteil an den globalen Treibhausgasemissionen. Viel Agrarfläche entfällt außerdem für die Futtermittelproduktion, vom Wasserverbrauch ganz zu schweigen. Mit einer vegetarischen Ernährung könnte in Europa ein Viertel der Emissionen vermieden werden, ein fleischloses Catering ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Umfassende Infos und Statistiken zur Fleischindustrie und ihren Auswirkungen findest du hier. Wir möchten mit diesen kurzen, plakativen Informationen die Erfolge der Hamburger Clubs feiern und dich ermutigen, ebenfalls nachhaltig zu veranstalten. Es lohnt sich. Dafür unterstützen wir dich gern umfassend! Es braucht oft nicht viel, es braucht viele. Wir freuen uns auf deine Nachricht an zukunftfeiern(ät)clubkombinat.de

RÄUME UND FLÄCHEN
Die Herausforderung

Musikspielstätten sind für die Attraktivität und Lebendigkeit einer Stadt von immenser Bedeutung. Grundvoraussetzung für eine Ansiedlung von Live-Bühnen sind verfügbare Flächen und Räume.

Besonders in verdichteten Städten wird die Flächenkonkurrenz mit heranrückender Wohnbebauung, dem allgemeinen Raummangel, rasant steigende Mieten und einem lockeren Gewerbemietrecht zur besonderen Herausforderung. Zudem belasten Schallentwicklungen durch den Betrieb von Musikclubs und Festivals die Nachbarschaften.

Unsere Ziele

Wir setzen uns für den Erhalt und die Schaffung von Musikspielstätten ein, damit diese als Biotope im Ökosystem der Musikwirtschaft fungieren können und befassen uns hierzu insbesondere mit Themen einer kulturellen Stadtentwicklung.

Projekte

Projekte, die uns hierbei besonderes beschäftigen sind:

Weiterführende Links auf Bundesebene

LiveKomm AG Kulturraumschutz

https://www.livemusikkommission.de/arbeitskreise/kulturraumschutz/

#clubsAREculture

https://www.clubsareculture.de/

SCHALLSCHUTZ
Musik ist kein Lärm
Sanierungsfonds Hamburg 2030

Die Stadt Hamburg fördert nach Beschluss der Bürgerschaft Musikclubs bei erforderlichen Sanierungsmaßnahmen mit Investitionshilfen bei Schallschutzmaßnahmen. Die Clubstiftung begleitet dieses Verfahren.


Bundesschallschutzprogramm

Erstmals wurde im Bundeshaushalt 2024 ein Haushaltstitel „Pilotprojekt für ein Bundesschallschutzprogramm“ in Höhe von 3,0 Mio. Euro beschlossen.

LiveKomm Pressemeldung vom 29.01.2024