Clubkombinat Hamburg e.V.

Mit Fansupport zum neuen Social Business: Club-Community sammelt erfolgreich für Club Goods

Club_Goods_by_Jennifer_Ploog

Kurz vor Mitternacht erzielte das Crowdfunding die Summe in Höhe von 14.440 Euro. Damit ist der Grundstein für den Start der gemeinschaftlichen Getränkemarke “Club Goods“ von Hamburgs Musikclubs gelegt. Dank der großen Community von Supporter:innen kann im Herbst der Pfefferminzlikör Good Peppa in der 1 Liter-Flasche das Licht der Welt erblicken.

Die Krise für die Club- & Kulturbranche fordert einerseits einen langen Atem und anderseits kurzfristig erreichbare Ziele. Die ursprünglich anvisierte Marke von 30.000 Euro für den geplanten Start des eigenen Social Business wurde im Laufe des Crowdfundings daher neu ausgerichtet. Mit mindestens 14.000 Euro kann die eigene Getränkemarke Club Goods mit dem Erstprodukt Good Peppa nun mit einer halbierten Bestellmenge in Produktion gehen.

Insgesamt 159 Unterstützer:innen überzeugte die Idee für ein clubeigenes Social Business und sorgten mit ihren finanziellen Beiträgen für das nötige Startkapital auf der Startnext-Plattform. Etliche Musikclubs, wie die Astra Stube, das Molotow, das Knust, der Südpol bis hin zum Uebel & Gefährlich stellten zuvor diverse Club-Raritäten als Dankeschöns bereit.

Besonderer Dank gilt den Medienpartner:innen und unterstützenden Unternehmen, wie Mopop.de, der Hamburger Morgenpost, 917xfm, Rock Antenne Hamburg und der Barclaycard Arena Hamburg. Besonders engagiert zeigten sich auch die Franziska und Tim CORDTS Stiftung und die Fa. Thomsen WMV GmbH, die mit umfangreicher Plakatierung das Crowdfunding für Good Peppa auf den Straßen Hamburgs sichtbar machten.

Clubkombinat Geschäftsführer Thore Debor kommentiert euphorisch: „Das ist ein grandioser Erfolg und wichtiger Meilenstein, den es zu feiern gilt. Es ist fantastisch, wie stark erneut die Solidarität und der Zusammenhalt in und für die Hamburger Clubszene sichtbar wird. Die Einbußen nach über 17 Monaten Corona-Krise für die Kulturbranche sind weiterhin enorm. Einige Clubs haben seit März 2020 ihre Türen für Publikum nicht geöffnet und benötigen jede helfende Rettungsaktion für den Erhalt der Betriebe. Die Club Goods werden künftig mit günstigen Einkaufspreisen und stabilen Kosten für eine starke Verbandsarbeit mithelfen, die Clubszene zu unterstützen. Ich danke allen von Herzen, die das ermöglicht haben.“

Die Vorbereitungen der Produktion für den Pfefferminzlikör Good Peppa Getränkemarke Club Goods laufen bereits an. Über 100 Unterstützer:innen dürfen bald mit dem ersten Good Peppa anstoßen. Denn die Startersets, die es im Rahmen des Crowdfundings zu erstehen gab, fanden schnell viele Erstabnehmer:innen.

Auch werden die zahlreichen Club Raritäten, die als Dankeschön von den Mitgliedern zur Verfügung gestellt wurden, nun bald verpackt und versendet. Von Tourplakaten über Clubshirts, dem Original-Leuchtschild vom prämierten, aber leider geschlossenem Club “Moloch” bis zu Freitickets für das Draußen im Grünen Festival werden alle Supporter:innen ihren persönlichen Dank erhalten.

Mit den Wiedereröffnungen der Musikclubs wird der Pfefferminzlikör auch an einigen Club-Tresen zu finden sein. Die ersten Vorbestellungen von Restaurants und Bars sind bereits eingegangen und auch über die Stadtgrenzen Hamburgs zeigen sich erste Interessenten für eine Produktabnahme. Die Erlöse durch den Flaschenverkauf fließen zunächst an das Clubkombinat, das sich als Dachverband der Hamburger Musikspielstätten und Veranstalter:innen seit 17 Jahren für die Stärkung der Club-Vielfalt einsetzt. Sollten andere regionale Club-Netzwerke die gemeinschaftliche Produktidee importieren und übernehmen, stünde auf diese Weise auch für diese Institutionen ein geldwerter Rückfluss parat. Jede Flasche Good Peppa unterstützt künftig somit die lokale Musik- und Clubkultur.

Weitere Informationen unter clubgoods.de

Fotocredit: Titel by Jennifer Ploog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.